Dr. Rüdiger Stihl und Dr. Peter Dürolf (27.03.03)

„Das Salier-Gymnasium pflegt den Dialog mit der Region“ – unter dieser Überschrift berichtete die Stuttgarter Zeitung am 1. 3. 03 über das erste Abend-Gespräch des Salier-Forums. Gäste zum Thema „Wirtschaft – Schule – Zukunft“ waren am Donnerstag, 27. Februar im Musiksaal des Salier-Gymnasiums Dr. Rüdiger Stihl und Dr. Peter Dürolf als Repräsentanten der Waiblinger Motorsägen-Firma Stihl (www.stihl.de). Am Anfang stellten der Sohn des Firmengründers, der lange Jahre mit seinen Geschwistern die Geschäftsleitung des Familienunternehmens in Händen hatte und heute im Aufsichtsrat und Beirat tätig ist (Dr. Rüdiger Stihl) sowie der Leiter der Abteilung für Personal und Finanzen (Dr. Peter Dürolf) sich selbst und die Firma vor.

Das anschließende Gespräch führten zwei Schüler und eine Schülerin der Jahrgangsstufe 12: Benjamin Kansy, Stephan Schübler und Ursula Völker. „Die muntere Moderation der drei Zwölftklässler machte den beiden Geschäftsmännern sichtlich Spaß, und so entwickelte sich schnell ein Dialog, in den schließlich auch das Publikum ohne langes Zögern einstimmte“, so Thomas Schwarz in der Stuttgarter Zeitung.

Fragen, die an diesem Abend gestellt wurden, waren beispielsweise: Welche Anforderungen stellt die Wirtschaft an Schulabgänger? Bereitet die Schule angemessen aufs spätere Berufsleben vor? Sollte es ein Schulfach Wirtschaftslehre geben? Ist ein komplettes Auslandsstudium von Vorteil? Welche Rollen spielen Zeugnisnoten bei einer Bewerbung? Auf welche Qualifikationen wird bei der Auswahl der Bewerber besonderer Wert gelegt?

Die Unternehmer betonten den Vorteil breiter Bildung auf dem Gymnasium und nannten Begriffe wie Leistungswillen, Selbstständigkeit, Erfolgsorientierung, geistige Flexibilität, unternehmerische Veranlagung, Verantwortungsbereitschaft, Kommunikations- und Teamfähigkeit sowie Konfliktkompetenz als grundlegende Faktoren für beruflichen Erfolg. Was für Schüler/innen von Bedeutung ist: Interessant sei bei der Frage einer eventuellen Einstellung ein Lebenslauf dann, wenn „etwas positiv aus dem Rahmen fällt“. Frühes Engagement in der Schule scheint sich also später auszuzahlen.

Stihl und Dürolf waren auch auf kritische Fragen zum Thema Umweltschutz bestens vorbereitet; zum Problem, dass mit Stihl-Sägen Tropenflächen abgeholzt werden, lag außerdem eine Broschüre der Abteilung Kundeninformation der Firma aus, die rege Nachfrage fand (Titel: „Warum verschwinden die tropischen Regenwälder? Fakten“).

Der gutbesuchte und von der Presse freundlich aufgenommene erste Abend des Salier-Forums war für die Beteiligten ein voller Erfolg; gesponsert wurde die Veranstaltung von der Volksbank Waiblingen, die freundlicherweise die Druckkosten für Plakate und Einladungen übernahm.

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