Am 26. Januar 2009 fuhr das wegen Krankheit zur Hälfte neu formierte Schulsiegerteam der 9c nach Stuttgart, um sich mit den Teams von weiteren vier Gymnasien im Reimen, Erklären und Darstellen zu messen.
Die erste und sicher schwierigste Disziplin meisterten Corinne, Nathalie, Anselm und Nina bravourös. Sie erzählten eine schlüssige Geschichte mit vielen überraschenden Reimen zum Anfangssatz: „Ein Känguru reist um die Welt“. Im Erklären trumpften dann die vier Jungs des gastgebenden Wilhelms-Gymnasiums auf, weil Sie gut strukturiert und sehr originell den „Ehemeter“ erklärten: Erfinder dieses Messgerätes sei Jeffrey Jefferson, ein Tüftler und in Ehedingen Leidgeprüfter, der vor seiner sechsten Eheschließung ein Gerät erfunden habe, um die Liebesstärke seiner zukünftigen Ehefrau messen zu können …
Der „Knopfschreck“, der bei Gefahr auf Knopfdruck kleine Blitze aussendet, um den Angreifer zu vertreiben, war zwar auch interessant und klar strukturiert vorgetragen, doch konnte hier der „Ehemeter“ nicht getoppt werden.
Die Entscheidung musste das abschließende „Darstellen“ bringen, in dem unter der Schlagzeile „Aufgetaut!“ Anselm einen tiefgefrorenen Polarforscher spielte und Corinne in ihrer Rolle als heulende Robbe beeindruckte. Jedoch wurde die Leistung der Wilhelms-Gymnasiasten wohl etwas stärker eingeschätzt, die ihre vorgegebene Schlagzeile „Eingewickelt!“ im übertragenen Sinne deuteten und ein Marihuana-Päckchen von einem ahnungslosen Postboten nach München transportieren ließen.
Am Ende wurde das Team des Wilhelms-Gymnasiums als Sieger gekürt. Sie werden am 18. März im Schauspielhaus beim Landesfinale versuchen, den Landessieg und damit die Fahrkarte nach Berlin zu erringen. Auch wenn wir knapp geschlagen die Heimreise antreten mussten, so hat es uns doch riesig Spaß gemacht und es wurde allseits bedauert, dass ausschließlich Neuntklässler an diesem Wettbewerb teilnehmen können. Dank an dieser Stelle nochmals an Anselm und Nina, die ganz spontan für die leider erkrankten Francisca und Jonathan eingsprungen sind und sich perfekt eingebracht haben im Team.
(G. Richter)