Salier-Gymnasium Waiblingen
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Literaturkurs in Baden-Baden (08.02.14)

Wir, der Literaturkurs 2013/14 von Frau Reimer am Salier-Gymnasium, waren am Samstag, den 8. Februar 2014 beim SWR in Baden-Baden, um unser Hörspiel „Mona“ zu produzieren.

Nach einer langen Reise mit Bus und Bahn kamen wir um ca. 11:00 Uhr beim Sender an. Hier wurden wir herzlich von der Regisseurin und dem Tontechniker, sowie der Cutterin mit frischem Kaffee empfangen.

Während einige von uns sich dann mit der Regisseurin zusammensetzten, um die Rollen unseres selbstgeschriebenen Hörspiels möglichst gelungen umzusetzen, machten sich die anderen zunächst mit der Cutterin auf die Suche nach Geräuschen in der SWR-Datenbank.

Anschließend nahmen wir nach und nach Dialog für Dialog die gesprochenen Teile und auch Geräusche, die wir selbst herstellten, auf. Besonders aufregend war es, alleine in dem riesigen Aufnahmeraum zu stehen und trotzdem so zu sprechen, als hätte man ein echtes Gegenüber. Es kostete uns alle große Überwindung und war schwerer als wir dachten.

Gemeinsam mit der Regisseurin und den Tontechnikern suchten wir schließlich die besten Aufnahmen heraus, schnitten diese zusammen und bearbeiteten sie mit Effekten und Musik. So entstand schließlich aus dem Text, den wir in den Wochen davor geschrieben hatten, unser eigenes kleines Hörspiel!

Die Exkursion war für alle Teilnehmer eine tolle Erfahrung und ein spannender Einblick in die Welt des Hörspiels.

(Jonathan, Nicola und Sarah) 

Rezension zu „Mona“

In dem Hörspiel „Mona“, das vom Literaturkurs 2013/14 des Salier-Gymnasiums geschrieben und produziert wurde, wird das aktuelle Thema Drogen und ihr Konsum behandelt.

In dem Stück geht es um die persönlichen Probleme des Mädchens Mona, die auf die falsche Bahn gerät und zu Drogen greift. In der Eingangsszene, in der Mona Drogen von einem Dealer abkauft, wird durch Hintergrundgeräusche und Geräusche des Mädchens klar, in welcher beängstigenden Situation sie sich befindet.

Einziger Kritikpunkt unsererseits ist, dass in dieser Szene der Sprechteil des Dealers etwas abgehackt wirkt und dadurch kein wirklicher Redefluss zustandekommt.

Als Mona sich dann in der Toilette des Kinos die Drogen spritzt, hat sie während des Rausches Halluzinationen über ihre Eltern, durch die klar wird, wie ernst ihre familiäre Situation und das Verhältnis zu ihren Eltern ist.

In der Kinoszene werden zwei Anspielungen auf Drogen mittels des Liedes

„Cocain“ und des Filmtitels „Love & other drugs“ gegeben. Dann kommt es zu einem zeitlichen Sprung, der ein offenes Ende bereit hält, in dem nicht ganz klar wird, ob Mona die Folgen ihres Drogenkonsums auf der Intensivstation im Krankenhaus überlebt.

Im Großen und Ganzen hat uns die Umsetzung des Textes sehr gut gefallen. Alle Sprecher haben ihre Aufgaben wirklich gut gemacht. Am herausragendsten war für uns Sprecherin Sarah in der Rolle von Mona. Die Hintergrundgeräusche und die Musikauswahl haben gut dazu beigetragen, dass man wusste, wo sich die Personen jeweils befinden und sich mit Mona ein Stück weit identifizieren konnte. (Alisa)