Salier-Gymnasium Waiblingen
Tel. 07151 / 5001-4004

Aufführung des J2-Kurses "Literatur und Theater" (23.+24.20.19)

Salier-Gymnasium Waiblingen und Kulturhaus Schwanen präsentieren

Mi, 23. Oktober 2019 – 20.00 Uhr
Do, 24. Oktober 2019 – 20.00 Uhr

THEATER

 

WENN ALLE MASKEN FALLEN

Wer bin ich – wer bist du – in Google-Suchleiste?

Welche Seite an uns wählen wir aus, um unser Handeln zu bestimmen? Was von uns zeigen wir nach außen und was nicht? Was halten wir für bedeutsam und warum? Wer nimmt uns die Maske ab, wenn wir es selbst nicht können?

Kurz, wer sagt uns, wer wir sind? Wir selbst, die Eltern, die Gesellschaft oder doch die Netzgemeinde?

Antworten auf diese ewigen Fragen sind nicht leicht zu finden. Denn wenn wir in uns hineinhören, bleibt es selten still. Da sind die Erwartungen anderer, eigene Träume und Vorstellungen, da sind Vorbilder, Ängste und Hoffnungen. All das klingt zusammen, alles konkurriert und scheint überzukochen. Was entsteht, ist ein Rauschen, ein Rauschen wie von einem Sturm. Einem Sturm auf der hohen See unseres Inneren. Und in diesem Sturm kann man entweder untergehen, ertrinken in der Flut von all dem Möglichen und Unmöglichen – oder man lernt zu schwimmen.

Diesen Versuch unternehmen die Teilnehmerinnen des LuT-Kurses am Salier-Gymnasium (Abi-Jahrgang 2020). Das Ergebnis präsentieren sie in einer selbst entwickelten Szenenfolge, die vielleicht zum Lachen, vielleicht zum Weinen, aber auf jeden Fall zum Nachdenken anregt.
(Ankündigungstext: Juliane Salzer)

Eine Szenenfolge von und mit: Isabelle Fischer, Anida Kmetas, Luisa Lehmann, Julia Nanakin, Juliane Salzer, Cosima Trillitzsch, Fabiola Weiß
Leitung:  Doris Reimer

Eintritt: 6.- / 3,50 Schüler / 1.- Geringverdienende
Kartenvorverkauf am Salier-Gymnasium in den großen Pausen
Reservierung Abendkasse: Schwanen-Büro 07151-5001-1674

Klassentag (18.09.19)

Von Demons, Märchen und Musik

Am vergangenen Donnerstag veranstalteten der Musik- und Kunst-Leistungskurs des Salier-Gymnasiums in Eigenregie ein Abendprogramm, welches Kunst und Musik zu einer faszinierenden Symbiose brachte. Der Abend begann im Musiksaal mit einem Konzert, bei welchem die Musikschüler Stücke aus den verschiedensten Epochen darboten und so mit Klavier, Saxophon, Querflöte, Cello, Geige und Gesang ein abwechslungsreiches Programm entstand.

Gemeinsam mit dem Kunstkurs entstand in der Vorbereitungsphase ein Projektchor, der am Abend seinen ersten Auftritt hatte und einige atmosphärische Lieder zum Besten gab.

Nach dem Konzert wurde von den Künstlerinnen ihr Märchen-Fotografieprojekt vorgestellt.

Vor dem gemütlichen Ausklang mit Punsch, Glühwein und Waffeln trat noch einmal der Chor auf. Nach „Amazing Grace“ wurden die Besucher in das Schulhaus geleitet und es gab Zeit für gute Gespräche und das Herumgehen in der vielseitigen Ausstellung mit Architektur, Fotografie, freien Projekten und Skizzenbüchern.

Von: Dominik H. und Frau Imhoff (Fotografien)

"Music meets arts" (29.11.18)

Von Demons, Märchen und Musik

Am vergangenen Donnerstag veranstalteten der Musik- und Kunst-Leistungskurs des Salier-Gymnasiums in Eigenregie ein Abendprogramm, welches Kunst und Musik zu einer faszinierenden Symbiose brachte. Der Abend begann im Musiksaal mit einem Konzert, bei welchem die Musikschüler Stücke aus den verschiedensten Epochen darboten und so mit Klavier, Saxophon, Querflöte, Cello, Geige und Gesang ein abwechslungsreiches Programm entstand.

Gemeinsam mit dem Kunstkurs entstand in der Vorbereitungsphase ein Projektchor, der am Abend seinen ersten Auftritt hatte und einige atmosphärische Lieder zum Besten gab.

Nach dem Konzert wurde von den Künstlerinnen ihr Märchen-Fotografieprojekt vorgestellt.

Vor dem gemütlichen Ausklang mit Punsch, Glühwein und Waffeln trat noch einmal der Chor auf. Nach „Amazing Grace“ wurden die Besucher in das Schulhaus geleitet und es gab Zeit für gute Gespräche und das Herumgehen in der vielseitigen Ausstellung mit Architektur, Fotografie, freien Projekten und Skizzenbüchern.

Von: Dominik H. und Frau Imhoff (Fotografien)

Der Bundestag tagt in Waiblingen (01.02.18)

Am 1. Februar 2018 war es für 70 Zehntklässler des Salier-Gymnasiums Zeit ihre gewohnte Rolle als Schülerin oder Schüler zu verlassen und die eines Bundestagsabgeordneten anzunehmen. Bei dem Planspiel, welches im Ratssaal der Stadt Waiblingen stattfand, wurden der Bundestag, vier Fraktionen und zwei Ausschüsse simuliert. Es ging um das spannende Thema, ob das Jugendschutzgesetz in Sachen Alkoholkonsum verschärft werden sollte oder nicht. Nach zähem Ringen und vielen Änderungsanträgen kam das neue Gesetz zwar nicht zustande, trotzdem sammelten die Schüler sehr viele Erfahrungen. Meinungsvielfalt ist alles andere als einfach; Mehrheiten zu beschaffen erfordert politisches Geschick und manchmal auch vorausschauendes Kalkül. Obwohl der „Salier-Bundestag“ nur etwa ein Zehntel der Mitglieder des echten in Berlin hatte, war schnell klar, dass eine Einigung nur auf Basis von Kompromissen stattfinden kann.

Die Fachschaft Gemeinschaftskunde freut sich, dass wir in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal diese praxisnahe außerunterrichtliche Veranstaltung durchführen konnten. Unser Dank geht an die Landeszentrale für politische Bildung für die Anleitung und die Stadt Waiblingen, die uns so freundlich aufgenommen hat. Herrn Oberbürgermeister Hesky danken wir für die einleitenden Grußworte.

(Bericht: Herr Kuhnle, Bilder: Frau Buntner & Herr Kuhnle)

Tipps zur Studienwahl

Informationen unter www.studienwahl-bw.de

Music meets arts (13.11.17)

Aufführung des LuT-Kurses "Sensenmann" (24.+26.10.17)

Aufführung des LuT-Kurses "Estragonstraße 5b" (24.06.15)

Bundesjugendorchester in Waiblingen (15.01.15)

Ein Highlight für unsere Oberstufe war ein Gesprächskonzert des Bundesjugendorchesters im Bürgerzentrum. Da eine Staufer-Schülerin und ein Salier-Schüler dem Orchester angehören, war der lokale Bezug da, weshalb alle sehr aufmerksam und interessiert den schönen Klängen des "Also sprach Zarathustra" (R. Strauss) lauschten.

Ein großes Dankeschön gilt der Stadt Waiblingen, die diese Veranstaltung ermöglicht hat, indem sie das Bürgerzentrum zur Verfügung stellte und die Musikerinnen und Musiker im Anschluss verpflegte.

Music meets arts (12.12.14)

ADAC-Fahrsicherheitstraining (21.05.14)

Hörspieltage in Karlsruhe (07./08.11.13)

Der Literaturkurs von Frau Reimer besuchte am 7. und 8. November 2013 die ARD-Hörspieltage in Karlsruhe. Mit auf dem Programm stand der Besuch des ZKM (Zentrum für Kunst und Medientechnologie) und eine Aufführung von Büchners „Lenz“ durch das Musiktheater „intégrale“ in der Städtischen Galerie Karlsruhe.
Ein ausführlicherer Bericht folgt noch.
 

"Wer Literatur sät, wird Kunst ernten" (10.10.13)

Der Literaturkurs von Frau Reimer beteiligt sich an dem Projekt, zu dem anlässlich der Literaturtage 2014 von der Kunstschule Unteres Remstal in Zusammenarbeit mit der Stadtbücherei Waiblingen aufgerufen wurde. Am 10. Oktober 2013 wurden auf dem Schulgelände einige Bücher vergraben, aus deren Resten im nächsten Sommer Kunst „geerntet“ werden soll ...

Afghanistan-Experten am Salier (04.07.13)

Am Donnerstag, 4.7.2013 informierte uns das Ehepaar Erös wieder einmal über Afghanistan und ihr Kinder-Hilfsprojekt. Herr Dr. Erös referierte für die Klassen 10, seine Frau für eine siebte Klasse. 
Den Vortrag für unsere Zehner protokollierten Lea B. und Celine E., beide Kl. 10c.


Afghanistan – was geht das uns an? 
Mit dieser und vielen weiteren zum Nachdenken anregenden Fragen konfrontierte Dr. Reinhard Erös, Leiter der Kinderhilfe Afghanistan, die Schüler der 10. Klasse des Salier-Gymnasiums  am vergangenen Donnerstag.

Auf die einleitende Frage, was die Schülerinnen und Schüler mit Afghanistan assoziieren, antworteten einige sofort: „Krieg“. Eine Antwort, die Dr. Erös, der viele Jahre als Offizier und Arzt bei der Bundeswehr tätig war, schon oft bei seinen zahlreichen Vorträgen zu hören bekam. Dies ist jedoch nicht alles, was das Land ausmacht.
Es ist „ungeheuer reizvoll unter Naturaspekten“ und geprägt von extremen Unterschieden, z.B. in der Topographie oder bezüglich der klimatischen Verhältnisse. Schon damit erklären sich viele Probleme des Landes und die Schwierigkeiten für europäische NATO-Soldaten, dort zu leben und zu helfen. Vor allem die großen Temperaturunterschiede machen den Soldaten das tägliche Leben sehr schwer. Allein die Unterbringung in unzugänglichem Gebiet, die Klimatisierung der Unterkünfte und eine angemessene Versorgung haben den Afghanistan- Krieg zu einem der teuersten Kriege in der Geschichte der Menschheit werden lassen. So kosteten die 11 Jahre NATO-Einsatz rund 700 Milliarden Dollar, die man auch in den Bau von Schulen, Waisenhäusern oder anderen Einrichtungen hätte investieren können. Dies hätte der Bevölkerung vermutlich mehr geholfen, gibt Erös zu bedenken.

Außerdem ist das Land geprägt von vielen anderen komplexen Problemen.
Es gibt so gut wie keine Industrie, dafür aber sehr viel Landwirtschaft, die allerdings unter wüstenhaften Bedingungen sehr schwierig ist. Deshalb ist es für die Afghanen wichtig ein Produkt anzubauen, das mehr einbringt als der Anbau von Nahrungsmitteln. Nicht verwunderlich ist es daher, dass vermehrt Schlafmohn angebaut wird.
Die Opiumproduktion  stieg während der Anwesenheit der NATO zwar extrem an, trotzdem liegt das durchschnittliche Einkommen einer Familie nur bei 2 Dollar.

Erös war es ein Anliegen zu vermitteln, dass es für junge Menschen wichtig ist interkulturelle Kompetenz zu erwerben. Deshalb schlägt er den Schülerinnen und Schülern vor, Entwicklungsländer nicht als Tourist zu besuchen, sondern sich z.B. in einem freiwilligen sozialen Jahr dort zu engagieren. Außerdem ist es wichtig zu lernen, dass Afghanistan eine extrem personenbezogene Kultur hat. Wenn man helfen möchte ist es wichtig, die Sprache der Menschen zu beherrschen. Dies ist in Afghanistan nicht leicht, da es ein Vielvölkerstaat mit mehr als 30 Sprachen ist. Wer die Kultur und die Sprache nicht versteht ist laut Erös „taub, blind und stumm“. Wie sollen daher Soldaten den Frieden dieses Landes sichern und beim Wiederaufbau helfen, fragt Erös die Schüler. Er ist davon überzeugt, dass jeder militärische Einsatz zum Scheitern verurteilt ist, auch ein Demokratieverständnis wie es in Deutschland vorherrschend ist, lässt sich seiner Ansicht nach nicht einfach auf Afghanistan übertragen. Stattdessen setzt er auf die Unterstützung im Bildungsbereich. Mit seiner Organisation „Kinderhilfe in Afghanistan“ betreibt und fördert Dr. Erös Friedensschulen, Mutter-Kind-Kliniken, Solarwerkstätten und viele weitere schulische und medizinische Projekte. So hilft er der Jugend, ihr Land in ihrem Sinne wiederaufzubauen. Seine Arbeit verrichtet er unter dem Leitsatz, den er bei Mutter Teresa gelernt hat: „Du musst die Menschen lieben, wenn du ihnen helfen willst.“

 Tatsächlich hinterlässt er eine sehr nachdenkliche Gruppe, die nach diesem Vortrag ein anderes Bild von Afghanistan hat und erkennt, dass politische Entscheidungen auch manchmal hinterfragt werden müssen.