Kurswahl fürs Abitur 2020

Informationsveranstaltungen zur Kursstufe fanden für die Schülerinnen und Schüler der derzeitigen Klassen 10 am Montag, den 05.02.18 von 11.30-13.00 Uhr durch die Oberstufenberaterin Frau Leichtle statt, für deren Eltern am selben Tag von 19.30-21.00 Uhr durch Herrn Bethäuser, jeweils im Musiksaal.

Folgende Dateien sind oder werden hier abgelegt:

-Zeitplan zu den Kurswahlen Abitur 2020

-Leitfaden Abitur 2020

-Informationspräsentation ohne Kommentar

-Informationspräsentation mit Kommentar (Achtung: Dateigröße 12 MB)

Der Belegplan Abitur 2020 kann heruntergeladen werden; gedruckte Exemplare liegen rechtzeitig auch im Sekretariat aus. (Wenn man die Wahlmöglichkeiten nicht öffnen kann, bitte in EXCEL unter Extras->Makros->Sicherheit die Sicherheit auf "mittel" stellen).

Fragen zur Kurswahl können die Oberstufenberater Frau Leichtle oder Herr Bethäuser beantworten.

Allgemeine Informationen zur Kursstufe

Die gymnasiale Oberstufe beginnt mit der 10. Klasse. Die Noten der Unterrichtsfächer, die nach diesem Schuljahr nicht weitergeführt werden, werden im Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife (Abiturzeugnis) aufgeführt.

Allgemeines

Der Oberstufenunterricht dient der allgemeinen Orientierung im Bereich der einzelnen Fächer sowie einer breiten Grundbildung, auch im methodischen Bereich. Dabei wird in den 4-stündigen Kernfächern verstärkt in wissenschaftliche Arbeitsweisen, Fragestellungen und Denkweisen eingeführt. Sie vermitteln erweiterte und vertiefte Kenntnisse und bereiten besonders auf ein Studium vor.

Fächer

In den Jahrgangsstufen 11 und 12 wird der Klassenverband zugunsten eines Kurssystems aufgelöst.

Alle Schüler/-innen werden in folgenden Fächern unterrichtet:

1.) Drei Kernfächer Deutsch, Mathematik, eine Fremdsprache (jeweils vierstündig)

2.) Zwei weitere Kernfächer (jeweils vierstündig)

3.) Weitere Basisfächer (jeweils zweistündig) 

Ein Teil der Fächer ist verbindlich vorgegeben, ein anderer Teil kann von den Schülern/-innen im Rahmen bestimmter Vorschriften gewählt werden.

Es müssen zwei Naturwissenschaften, Musik oder Bildende Kunst, Geschichte, Erdkunde/Gemeinschaftskunde, Religion/Ethik sowie Sport belegt werden. Diese Fächer werden zweistündig unterrichtet, sofern sie nicht als Kernfach gewählt wurden.

Wahlfächer wie z.B. Darstellende Geometrie oder Psychologie können zusätzlich gewählt werden.

In Jahrgangsstufe 11 kann, falls von der Schule angeboten, ebenfalls ein Seminarkurs belegt werden.

Neben den Klausuren müssen alle Schüler/-innen in drei verschiedenen Fächern eine GFS (=gleichwertige Feststellung von Schülerleistungen) erbringen. Jede GFS ist wie eine Klausur bei der Notengebung einzurechnen. Eine 4. GFS kann in einem weiteren Fach angefertigt werden.

Abiturprüfung

Alle Schüler/-innen müssen vier schriftliche Prüfungen und in der Regel eine mündliche Prüfung ablegen.

Alle müssen sich in Deutsch, Mathematik und in einer Fremdsprache schriftlich prüfen lassen. Die weiteren Prüfungsfächer bestimmen die Schüler/-innen im Rahmen bestimmter Vorschriften.

Durch die Prüfungsfächer müssen die drei Aufgabenbereiche abgedeckt werden, d.h. aus jeder der folgenden Fächergruppen wird mindestens ein Fach geprüft:

1.)  Sprachlich-literarisch-künstlerisch (Deutsch, Fremdsprache, BK, Musik)

2.)  Mathematisch-naturwissenschaftlich (Mathematik, Physik, Chemie, Biologie)

3.)  Gesellschaftswissenschaftlich (Geschichte, Gemeinschaftskunde/Erdkunde, Religion/Ethik) 

Weitere Informationen zur Oberstufe:

www.kultusministerium.baden-wuerttemberg.de

Der Bundestag tagt in Waiblingen (01.02.18)

Am 1. Februar 2018 war es für 70 Zehntklässler des Salier-Gymnasiums Zeit ihre gewohnte Rolle als Schülerin oder Schüler zu verlassen und die eines Bundestagsabgeordneten anzunehmen. Bei dem Planspiel, welches im Ratssaal der Stadt Waiblingen stattfand, wurden der Bundestag, vier Fraktionen und zwei Ausschüsse simuliert. Es ging um das spannende Thema, ob das Jugendschutzgesetz in Sachen Alkoholkonsum verschärft werden sollte oder nicht. Nach zähem Ringen und vielen Änderungsanträgen kam das neue Gesetz zwar nicht zustande, trotzdem sammelten die Schüler sehr viele Erfahrungen. Meinungsvielfalt ist alles andere als einfach; Mehrheiten zu beschaffen erfordert politisches Geschick und manchmal auch vorausschauendes Kalkül. Obwohl der „Salier-Bundestag“ nur etwa ein Zehntel der Mitglieder des echten in Berlin hatte, war schnell klar, dass eine Einigung nur auf Basis von Kompromissen stattfinden kann.

Die Fachschaft Gemeinschaftskunde freut sich, dass wir in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal diese praxisnahe außerunterrichtliche Veranstaltung durchführen konnten. Unser Dank geht an die Landeszentrale für politische Bildung für die Anleitung und die Stadt Waiblingen, die uns so freundlich aufgenommen hat. Herrn Oberbürgermeister Hesky danken wir für die einleitenden Grußworte.

(Bericht: Herr Kuhnle, Bilder: Frau Buntner & Herr Kuhnle)

J2 in Karlsruhe bei "Dantons Tod" (29.11.17)

„Was ist das, was in uns hurt, lügt, stiehlt und mordet?“

Dieser und anderen Fragen stellten sich die Schülerinnen und Schüler aller J2-Kurse, die am Mittwoch, den 29. November 2017 im Rahmen des Deutschunterrichts ins Badische Staatstheater nach Karlsruhe fuhren. Die Aufführung des Dramas „Dantons Tod“ von Georg Büchner, das als Sternchenthema ein verbindliches Abiturthema darstellt, sollte nun den Text mit Leben füllen. Dementsprechend war das Interesse groß und die Erwartungen hoch, denn das Revolutionsdrama um Danton und Robespierre sowie deren Anhänger ist als reine Lektüre nicht ganz einfach zu verstehen.

Die sparsam ausgestattete Bühne beeindruckte zu Beginn mit einer sich über den gesamten Bühnenraum erstreckenden riesigen Trikolore, die aber sogleich heruntergerissen und mehrfach effektvoll in Szene gesetzt wurde. Lange Socken, die wie Handpuppen die Stimme des Volkes intonierten, chorisches Sprechen, direkter Kontakt mit dem Publikum und waghalsige Klettereien auf einem hohen Gerüst, das von Hand gedreht wurde, waren nur einige der vielen kreativen Ideen. Ebenso überzeugte das Handeln der Darsteller auf der Bühne. „Sie haben so toll gespielt“, schwärmte Tabea, die es wissen muss, stand sie doch erst selbst vor kurzem mit dem Literatur- und Theaterkurs auf der Bühne. „Besonders eindrucksvoll fand ich die Hinrichtungsszene der Dantonisten“, äußerte sich Daniel spontan nach der Aufführung, „sehr einprägsam, wie die mit wenigen Mitteln dargestellt wurde.“ Die Oberstufenschüler waren sich einig, das war eine tolle Sache. „Jetzt kann man die Figuren viel besser verstehen und sich in sie hineindenken“, meinten Saskia und Chantal.

Ein langer, aber spannender Abend, der allen viel Spaß gemacht hat.

(Barbara Roslan)

Aufführung des LuT-Kurses "Sensenmann" (24.+26.10.17)

 

Music meets arts (13.11.17)

 

Aufführung des LuT-Kurses "Estragonstraße 5b" (24.06.15)

 

Bundesjugendorchester in Waiblingen (15.01.15)

Ein Highlight für unsere Oberstufe war ein Gesprächskonzert des Bundesjugendorchesters im Bürgerzentrum. Da eine Staufer-Schülerin und ein Salier-Schüler dem Orchester angehören, war der lokale Bezug da, weshalb alle sehr aufmerksam und interessiert den schönen Klängen des "Also sprach Zarathustra" (R. Strauss) lauschten.

Ein großes Dankeschön gilt der Stadt Waiblingen, die diese Veranstaltung ermöglicht hat, indem sie das Bürgerzentrum zur Verfügung stellte und die Musikerinnen und Musiker im Anschluss verpflegte.

Music meets arts (12.12.14)

ADAC-Fahrsicherheitstraining (21.05.14)

Hörspieltage in Karlsruhe (07./08.11.13)

Der Literaturkurs von Frau Reimer besuchte am 7. und 8. November 2013 die ARD-Hörspieltage in Karlsruhe. Mit auf dem Programm stand der Besuch des ZKM (Zentrum für Kunst und Medientechnologie) und eine Aufführung von Büchners „Lenz“ durch das Musiktheater „intégrale“ in der Städtischen Galerie Karlsruhe.
Ein ausführlicherer Bericht folgt noch.

"Wer Literatur sät, wird Kunst ernten" (10.10.13)

Der Literaturkurs von Frau Reimer beteiligt sich an dem Projekt, zu dem anlässlich der Literaturtage 2014 von der Kunstschule Unteres Remstal in Zusammenarbeit mit der Stadtbücherei Waiblingen aufgerufen wurde. Am 10. Oktober 2013 wurden auf dem Schulgelände einige Bücher vergraben, aus deren Resten im nächsten Sommer Kunst „geerntet“ werden soll ...

Afghanistan-Experten am Salier (04.07.13)

Am Donnerstag, 4.7.2013 informierte uns das Ehepaar Erös wieder einmal über Afghanistan und ihr Kinder-Hilfsprojekt. Herr Dr. Erös referierte für die Klassen 10, seine Frau für eine siebte Klasse. 
Den Vortrag für unsere Zehner protokollierten Lea B. und Celine E., beide Kl. 10c.


Afghanistan – was geht das uns an? 
Mit dieser und vielen weiteren zum Nachdenken anregenden Fragen konfrontierte Dr. Reinhard Erös, Leiter der Kinderhilfe Afghanistan, die Schüler der 10. Klasse des Salier-Gymnasiums  am vergangenen Donnerstag.

Auf die einleitende Frage, was die Schülerinnen und Schüler mit Afghanistan assoziieren, antworteten einige sofort: „Krieg“. Eine Antwort, die Dr. Erös, der viele Jahre als Offizier und Arzt bei der Bundeswehr tätig war, schon oft bei seinen zahlreichen Vorträgen zu hören bekam. Dies ist jedoch nicht alles, was das Land ausmacht.
Es ist „ungeheuer reizvoll unter Naturaspekten“ und geprägt von extremen Unterschieden, z.B. in der Topographie oder bezüglich der klimatischen Verhältnisse. Schon damit erklären sich viele Probleme des Landes und die Schwierigkeiten für europäische NATO-Soldaten, dort zu leben und zu helfen. Vor allem die großen Temperaturunterschiede machen den Soldaten das tägliche Leben sehr schwer. Allein die Unterbringung in unzugänglichem Gebiet, die Klimatisierung der Unterkünfte und eine angemessene Versorgung haben den Afghanistan- Krieg zu einem der teuersten Kriege in der Geschichte der Menschheit werden lassen. So kosteten die 11 Jahre NATO-Einsatz rund 700 Milliarden Dollar, die man auch in den Bau von Schulen, Waisenhäusern oder anderen Einrichtungen hätte investieren können. Dies hätte der Bevölkerung vermutlich mehr geholfen, gibt Erös zu bedenken.

Außerdem ist das Land geprägt von vielen anderen komplexen Problemen.
Es gibt so gut wie keine Industrie, dafür aber sehr viel Landwirtschaft, die allerdings unter wüstenhaften Bedingungen sehr schwierig ist. Deshalb ist es für die Afghanen wichtig ein Produkt anzubauen, das mehr einbringt als der Anbau von Nahrungsmitteln. Nicht verwunderlich ist es daher, dass vermehrt Schlafmohn angebaut wird.
Die Opiumproduktion  stieg während der Anwesenheit der NATO zwar extrem an, trotzdem liegt das durchschnittliche Einkommen einer Familie nur bei 2 Dollar.

Erös war es ein Anliegen zu vermitteln, dass es für junge Menschen wichtig ist interkulturelle Kompetenz zu erwerben. Deshalb schlägt er den Schülerinnen und Schülern vor, Entwicklungsländer nicht als Tourist zu besuchen, sondern sich z.B. in einem freiwilligen sozialen Jahr dort zu engagieren. Außerdem ist es wichtig zu lernen, dass Afghanistan eine extrem personenbezogene Kultur hat. Wenn man helfen möchte ist es wichtig, die Sprache der Menschen zu beherrschen. Dies ist in Afghanistan nicht leicht, da es ein Vielvölkerstaat mit mehr als 30 Sprachen ist. Wer die Kultur und die Sprache nicht versteht ist laut Erös „taub, blind und stumm“. Wie sollen daher Soldaten den Frieden dieses Landes sichern und beim Wiederaufbau helfen, fragt Erös die Schüler. Er ist davon überzeugt, dass jeder militärische Einsatz zum Scheitern verurteilt ist, auch ein Demokratieverständnis wie es in Deutschland vorherrschend ist, lässt sich seiner Ansicht nach nicht einfach auf Afghanistan übertragen. Stattdessen setzt er auf die Unterstützung im Bildungsbereich. Mit seiner Organisation „Kinderhilfe in Afghanistan“ betreibt und fördert Dr. Erös Friedensschulen, Mutter-Kind-Kliniken, Solarwerkstätten und viele weitere schulische und medizinische Projekte. So hilft er der Jugend, ihr Land in ihrem Sinne wiederaufzubauen. Seine Arbeit verrichtet er unter dem Leitsatz, den er bei Mutter Teresa gelernt hat: „Du musst die Menschen lieben, wenn du ihnen helfen willst.“

 Tatsächlich hinterlässt er eine sehr nachdenkliche Gruppe, die nach diesem Vortrag ein anderes Bild von Afghanistan hat und erkennt, dass politische Entscheidungen auch manchmal hinterfragt werden müssen.

Tipps zur Studienwahl

Informationen unter www.studienwahl-bw.de

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